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Immanuel Kant Schule Neumünster

Mozartstraße 36 D-24534 Neumünster

Telefon: 04321/265320 Fax: 04321/26532-99

Infos für 4.Klässler

Kalender

Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb 2005

Das Team der Immanuel-Kant-Schule siegt souverän beim praktischen Teil des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs der TUHH

Neunzehn Mannschaften trafen sich am 20.4.2005 in der Halle 6 des Hamburger Messegeländes zum praktischen Teile des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs, den die Technische Universität Hamburg-Harburg auch in diesem Jahr für die Schulen in und um Hamburg ausgeschrieben hat. Die beiden zu lösenden Aufgaben waren den Teilnehmern schon länger bekannt: Zehn Schülerinnen und Schüler sollten innerhalb von 20 Minuten zunächst aus 1000 Blatt DINA4-Papier ein möglichst hohes Bauwerk zusammentackern; in weiteren 20 Minuten war dann eine möglichst lange Brücke zwischen zwei Stühle zu hängen, wieder aus höchstens 1000 Blatt Papier, die nun aber nur mit Wäscheklammern zusammengehalten werden durften. 
Die Kant-Schüler, ein Leistungskurs Mathematik im 13. Jahrgang, hatten sich gut vorbereitet. Viele Stangen aus zusammengerollten Papierblättern (Dank an die Stadtverwaltung und die VHS für viele tausend Blatt Altpapier!) hatten sie auf Druckfestigkeit und Biegesteifigkeit hin getestet und zu schlanken dreiseitigen Pyramiden zusammengebaut, aus denen der Turm entstehen und in die Höhe wachsen sollte. Die Zugfestigkeiten verschiedenster Faltverbindungen für die geplante Hängebrücke waren gemessen worden, um mit möglichst wenigen belastenden Wäscheklammern auszukommen. Und alles musste schnell gehen! Einige Unterrichtsstunden und ein ganzer "Wandertag" waren nötig, bis viele Varianten erprobt und alle Probleme ausdiskutiert waren. Nach mehreren Tests unter Zeitdruck wusste schließlich auch jeder genau, was er wann zu tun hatte.
Und der Aufwand hat sich gelohnt! In perfekter Zusammenarbeit bauten die Schülerinnen und Schüler in Hamburg ihren 5,80m hohen Turm sogar in deutlich weniger als 20 Minuten und übertrafen ihre besten Konkurrenten damit um mehr als 80 cm. Mit diesem Vorsprung gingen sie den zweiten Teil gelassener, aber mit unverändertem Ehrgeiz und Teamgeist an. Und auch hier zahlte sich die viele Mühe der Vorbereitung aus: Genau 20m lang war das Band aus Papier und Wäscheklammern, das am Ende zwischen den Stuhllehnen hing, ohne den Boden zu berühren. Das war auch in dieser Disziplin das beste Ergebnis. Ein toller Doppelsieg, der 1000 Euro in die Kasse der IKS füllt! 

Die IKS gewinnt den theoretischen Teil des Wettbewerbs, verbunden mit einem Preisgeld von 2500,-€. In der Laudatio heißt es:


Der Beitrag der Immanuel-Kant-Schule zeichnet sich sowohl durch eine enorme Breite als auch durch eine akkurate und sorgfältige Ausarbeitung aus und lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Von Klasse 7 bis Klasse 13 werden alle Altersklassen beteiligt. Physik, Mathematik, Stadtentwicklung, Architektur, Biologie und ein Kurs über kreatives Schreiben kennzeichnen die fachliche Breit, mit der das Thema angegangen wurde. Das praktische Problem wurde mit System attackiert, sowohl Statik als auch die Logistik der Bauphase wurden präzise behandelt, und der Erfolg blieb dann am Ende auch nicht aus.


Beiträge der Immanuel-Kant-Schule Neumünster
zum Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb 2005

1. Der praktische Teil des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs 2005 

Der Bericht schildert die intensive Vorbereitung der Turm- und Brückenbaumannschaft der Immanuel-Kant-Schule auf den praktischen Wettbewerb; er zeigt vergebliche und erfolgreiche Konstruktionsversuche und er beschreibt die ernsthafte und zielgerichtete Zusammenarbeit der Mitglieder in diesem Projekt.

2. Turmbauwettbewerb an der IKS

Für die jüngeren Schülerinnen und Schüler veranstalteten die Physiklehrer der Schule einen eigenen Papierturmbau-Wettbewerb: Aus einem einzigen DINA4-Blatt Papier sollte ein möglichst hohes und doch stabiles Bauwerk entstehen. Drei Berichte von Lehrern, Schülern und aus der Lokalpresse schildern dieses Ereignis in allen Einzelheiten.

3. Vortragsveranstaltung „Wie entsteht ein (Hoch-) Haus?“ für die Studienstufe

Der in Neumünster tätige Architekt Reinhold Wuttke konnte für einen Vortrag gewonnen werden, in dem er seine Planung für das neue Textilmuseum der Stadt präsentierte und detailliert die vielfältigen Rahmenbedingungen seiner Arbeit schilderte. In dem Beitrag wird der Inhalt des Vortrags und seine Einbettung in den Kunstunterricht dargestellt.

4. Die nordamerikanische Stadt; Herstellung eines Papiermodells

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a erarbeiteten im Erdkundeunterricht im Rahmen des Themas „Weltmacht USA“ die Strukturmerkmale einer typischen nordamerikanischen Stadt. Um ihre Ergebnisse plastisch darzustellen, bauten sie ein Papiermodell, das verschiedene Haustypen in unterschiedlichen Entfernungen vom Zentrum zeigt und die typische Skyline aufweist.

5. Hochhäuser aus Spucke und Erde

In fünf Biologie-Unterrichtsstunden beschäftigte sich die Klasse 8a mit den Termiten und ihren „Hochhäusern“. Auf der Grundlage präziser Informationen über diese Tiere und ihr Zusammenleben entstanden große Modelle ihrer Bauten, an denen auch verschiedene „Wohnprobleme“ wie Temperaturregelung und Belüftung aufgezeigt werden können.

6. In München nur Kirchtürme, aber vielfältige Türme weltweit

Im Erdkundeunterricht der Klasse 11c entstand aus dem Thema „Raumordnung und Raumentwicklung“ ein Projekt, in dem sich die Schülerinnen und Schüler in sechs verschiedenen Arbeitsgruppen mit Bau und Funktion spezieller Türme in aller Welt auseinander setzten. Anlass war die merkwürdige Tatsache, dass es in München keine Hochhäuser gibt.

7. Hochhäuser in Frankfurt

Frankfurts Skyline gab die Anregung zu einer achtstündigen Unterrichtseinheit über die Stadtentwicklung des Frankfurter Finanzzentrums im Erdkundeunterricht der Klasse 11a. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiteten umfangreiche Dokumentationen zu sechs Teilaspekten. Der Bericht enthält auch ausführliche Information über den Verlauf des Unterrichts.

8. Vom Turmbau zu den sieben Weltwundern 

Sagenumwobene Leistungen der antiken Baumeister standen im Mittelpunkt der Recherchen des Lateinkurses im 11. Jahrgang. Allen gemeinsam war der Drang in die Höhe, aus denen sich nicht nur statische Probleme ergaben. Aber warum baute man überhaupt jene Monumente? 

9. Projektarbeiten zum Thema „Hochhäuser“ im Leistungskurs Erdkunde


In neun Arbeitsgruppen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Erdkunde im 12. Jahrgang während der Projektphase des Unterrichtes selbst gewählte Themen „rund ums Hochhaus“ vom Bau über die Sicherheitsbedingungen bis hin zum Abriss durch Sprengung. Die Ergebnisse sind umfangreich dokumentiert.

10. Schwingungsdämpfung in einem Modellhochhaus

Angeregt durch die Berichterstattung über das Taipei 101-Gebäude in den Medien baute der Leistungskurs Physik des 12. Jahrgangs ein Modell, mit dem die Wirkungsweise des Systems zur Schwingungsdämpfung in diesem Gebäude demonstriert und gemessen werden konnte. Zeitweise klagten die Physik-Kollegen über Engpässe beim Stativmaterial... 

11. Vom Leben im Hochhaus – ein kreatives Schreibprojekt


In einem ereignisreichen Kooperationsprozess erstellte der Grundkurs Deutsch des 13. Jahrgangs ein literarisches Produkt zum Thema Hochhaus in zeitgemäßer Präsentation: eine CD-ROM, die Zugang zu einem virtuellen Hochhaus verschafft. Dort sind die Texte zu finden. 

Bilder vom schulinternen Turmbauwettbewerb