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Immanuel Kant Schule Neumünster

Mozartstraße 36 D-24534 Neumünster

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9c diskutiert Müll-Problematik mit Kinder- und Jugendbeirat

2019-01-24-9c-KiJu-Beirat

Am Mittwoch, den 9. Januar 2019 besuchten wir mit sechs Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c den Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Neumünster. Wir waren durch die Jugendvertreter eingeladen worden, um unsere Vorschläge zur Bekämpfung der Müll-Problematik in der Stadt vorzustellen. Als Klasse hatten wir uns im Rahmen eines Projekts mit der Situation und möglichen Lösungsmöglichkeiten beschäftigt. Das Ergebnis haben wir bereits Ende letzten Jahres mit Oberbürgermeister Dr. Tauras diskutiert.

Der Kinder- und Jugendbeirat wird von allen Neumünsteranern zwischen zwölf und 18 Jahren gewählt, um insbesondere die Interessen der jungen Generation zu vertreten. Der Kontakt kam durch das Beiratsmitglied Alice Hakimy zustande, das ebenfalls auf die IKS geht.

Im Rahmen der Sitzung stellten wir unsere Ideen und Ziele zur Müll-Situation vor und diskutierten im Anschluss über die besten Lösungsansätze. Unsere Analyse der Ursachen stützt sich unter anderem auf die Broken-Window-Theorie. Demnach bestehen an einem Ort oder Platz, an dem schon Müll liegt, weniger Hemmungen, dort ebenfalls Müll hinzuwerfen. In diesem Zusammenhang ist das Selbstbild einer Stadt von großer Bedeutung.

Als Antwort darauf haben wir insbesondere zwei Ansätze diskutiert. Auf der einen Seite eine härtere Bestrafung von Verschmutzung durch Bußgelder und stärkere Kontrollen und auf der anderen Seite eine Veränderung des Bewusstseins der Bevölkerung.

Der Vorschlag für härtere Bestrafung sieht vor, dass Bußgelder, analog zum Blitzerticket, für in der Stadt weggeworfenen Müll bezahlt werden müssen. So würde man beispielsweise schon für einen weggeworfenen Zigarettenstummel Bußgeld bezahlen. Je größer die Verschmutzung ist,
desto höher ist dann auch das Bußgeld. Besonders das illegale Abstellen von Sperrmüll, Sondermüll und Elektroschrott soll streng bestraft werden.

Wir überlegten auch, wie man das dafür notwendige Personal bereitstellen und finanzieren könnte. Eine Möglichkeit wäre, die Refinanzierungsquote des Kommunalen Ordnungsdienstes abzusenken. Aktuell trägt er sich durch die Einnahmen aus den Bußgeldern vollständig selbst.

Um das Bewusstsein der Stadt zu verändern, haben wir über Aktionen wie den am 31. März stattfindenden Aktionstag „Wir machen Neumünster sauber“ diskutiert. Das Ziel ist, dass sich in diesem Jahr besonders viele junge Menschen daran beteiligen.

Es wäre auch denkbar, dass wir Schülerinnen und Schüler direkt etwas tun. In der Regel gibt es an allen Schulen in Neumünster einen Müllsammeldienst. Dieser könnte sein Verantwortungsgebiet auf die unmittelbar an die Schulen angrenzenden Straßen ausdehnen und so zumindest im Umfeld der Schulen für Sauberkeit sorgen. Dieses Thema könnte im Rahmen der Koordination der Schülervertretungen in Neumünster diskutiert werden.

Als 9c wollen wir mit dem Kinder- und Jugendbeirat in Kontakt bleiben. Gemeinsam arbeiten wir an einem Antrag für die Ratsversammlung, der das Thema der Bußgelder in die politische Debatte bringen soll. Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass unsere Stadt sauberer wird. Dafür können übrigens alle einen kleinen Beitrag leisten, indem sie Müll, der auf dem Boden liegt, aufheben und in einen Mülleimer werfen.

Jaimie Göbbels