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Immanuel Kant Schule Neumünster

Mozartstraße 36 D-24534 Neumünster

Telefon: 04321/265320 Fax: 04321/26532-99

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Mondfinsternis: Beobachtung in der Immanuel-Kant-Schule

2015-Mondfinsternis

„Die möchten wir gerne in der Schule erleben“, wünschten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a der Immanuel-Kant-Schule, als ihre Physiklehrerin Anja Kirch sie letzte Woche auf die Mondfinsternis am 28. 9. 2015 hinwies. Und so fanden sich am Montag um 4 Uhr rund zwanzig Kinder und Eltern auf dem Schulhof der IKS ein. Anja Kirch und ihr Kollege Bernd Huhn hatten einiges vorbereitet: Ein großer Feldstecher auf einem soliden Stativ und ein eindrucksvolles Spiegelteleskop standen bereit und waren schnell umlagert.

Jeder wollte damit den Anblick des Mond genießen, dessen direkt von der Sonne angestrahlter Teil schnell kleiner wurde, während der Rest in geheimnisvollem Rot leuchtete. „Eigentlich sollte der Mond im Kernschatten der Erde ja gar nicht zu sehen sein. Je heller er dort erscheint, desto mehr Staub befindet sich in der Erdatmosphäre, denn der streut bevorzugt rotes Licht in den Schattenbereich.“ erklärte Huhn den Kindern.

Auch mitgebrachte Fernrohre und Fotoapparate richteten sich auf den Mond. Besonders gerne nutzten die Sterngucker ein zum Fernrohr umgebautes Teleobjektiv, das an dem großen Spiegelteleskop befestigt war. Dank einer einfachen Halterung konnte dort jeder sein Handy anbringen und wackelfreie Großaufnahmen des Mondes machen.

2015-Mondfinsternis

Allen, die gerade nicht beschäftigt waren, drückte Anja Kirch einen MoFi-Quiz-Zettel in die Hand. Dessen knifflige Fragen lösten lebhafte Diskussionen um die richtigen Antworten aus.

2015-Mondfinsternis

Der Mond blieb lange genug dunkel, um auch noch einige Highlights des winterlichen Sternhimmels anzuschauen. Ein zweites Spiegelteleskop war schnell aufgebaut und zeigte trotz der störenden Schulhofbeleuchtung die Sichel der Venus, das Sternentstehungsgebiet im Orionnebel, unsere Nachbar-Galaxie M 31 und einen wunderschönen Sternhaufen in der Milchstraße. Erst gegen 6 Uhr, als der Mond schon wieder einen gleißend hellen Rand bekommen hatte, machten sich die letzten Nachtschwärmer zufrieden und etwas müde auf den Heimweg.