Energiewende zum Ausprobieren – Exkursion ins Artefact Glücksburg

Energiewende zum Ausprobieren – Exkursion ins Artefact Glücksburg

Wie funktioniert eigentlich die Energiewende – und warum ist sie so kompliziert? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die 10b bei einer Exkursion ins Artefact nach Glücksburg.
Nach einer Einführung in den Energie-Erlebnispark erkundeten wir das Gelände zunächst bei einer Rallye. An verschiedenen Stationen konnten unterschiedliche Möglichkeiten zur nachhaltigen Energiegewinnung kennengelernt und ausprobiert werden. Spannend war zum Beispiel die solarbetriebene UV-Wasserreinigungsanlage, mit der Trinkwasser aufbereitet werden kann oder ein Solarkocher, welche insbesondere in Ländern des globalen Südens eine besondere Bedeutung haben.

Im Anschluss wurde es strategisch: Beim Simulationsspiel „Changing the Game“ mussten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Entscheidungen zur Gestaltung einer nachhaltigen Energieversorgung treffen. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Energiewende nicht nur technische Lösungen braucht, sondern auch Zusammenarbeit, Kompromisse und gute Ideen.

Zum Abschluss beschäftigten wir uns mit Fragen der Klimagerechtigkeit. Anschaulich dargestellt wurde unter anderem, wie unterschiedlich groß der CO₂-Fußabdruck verschiedener Länder ist und welche Verantwortung Industrieländer dabei tragen.

Ein besonderer Dank gilt der Organisation Engagement Global, die die Durchführung des Projekttages finanziell unterstützt hat.

Austausch in Budapest: Zwischen Donau, Drachenboot und der Frage „Was ist Heimat?“

Austausch in Budapest: Zwischen Donau, Drachenboot und der Frage „Was ist Heimat?“

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Perspektiven und unvergesslicher Erlebnisse: 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 12 der Immanuel-Kant-Schule verbrachten gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Brehmer und Frau Bruhne eine spannende Austauschwoche in Budapest. Gastgeber war das ELTE Radnóti Miklós Gymnasium.

Am 16. Mai um 4.30 Uhr startete die Gruppe in Neumünster und reiste mit dem Zug über Hamburg, München, Wien und Prag nach Budapest. Besonders die Fahrt vorbei an den schneebedeckten Alpen sorgte für Staunen. Nach einer langen, aber reibungslosen Reise wurde die Gruppe am Abend herzlich von ihren ungarischen Gastfamilien empfangen.

Der Sonntag stand zunächst im Zeichen des Ankommens. Die Schülerinnen und Schüler lernten ihre Gastfamilien kennen, bevor der Abend bei gemeinsamen Aktivitäten in einer Dart-Halle zum ersten Kennenlernen genutzt wurde.

Am Montag erfolgte die offizielle Begrüßung an der Partnerschule und die Einführung in das Projektthema: „Heimat – was bedeutet das eigentlich?“ Diese Frage sollte die Jugendlichen durch den gesamten Austausch begleiten.

Nach einer Schulführung durch ungarische Schülerinnen und Schüler ging es bei strahlendem Sonnenschein auf eine, ebenfalls von Schülern des ungarischen Gymnasiums organisierte Stadtführung durch Budapest. Besonders in Erinnerung blieb ein Zwischenstopp, bei dem ein ungarischer Kellner nationales Gebäck verteilte und die ungarischen Reiseführer der Gruppe spontan einen traditionellen Tanz beibrachten. Was für ein freundliches und aufgeschlossenes Volk diese Ungarn doch sind!

Am Dienstag unternahm die Gruppe einen Ausflug in die wunderschöne serbische Kleinstadt Szentendre. Zwischen kleinen Gassen, bunten Häusern und der orthodoxen Kirche erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Geschichte und Religion der serbischen Minderheit. Anschließend genossen viele die freie Zeit direkt an der Donau – Sonne inklusive.

Am Mittwoch wartete ein besonderes Erlebnis in den Budaer Bergen: die Fahrt mit der berühmten Kindereisenbahn, bei der Kinder und Jugendliche selbst Aufgaben wie Fahrkartenkontrolle oder Durchsagen übernehmen. Auch wenn der Aussichtsturm leider geschlossen blieb, entschädigte die anschließende Sesselliftfahrt mit traumhaften Blicken über Budapest. Ein hübsches Naherholungsgebiet mitten in Budapest, sowie ein türkisches Grabmal mit blühendem Rosengarten und weitere Erkundungen rundeten den Tag ab.

Am Donnerstag ging es nach Tata. Im Deutschen Nationalitätenmuseum setzte sich die Gruppe mit der Geschichte der Ungarndeutschen auseinander. Für Action sorgte anschließend eine gemeinsame Drachenbootfahrt – bei bestem Wetter paddelten die Schülerinnen und Schüler im Rhythmus der Trommeln über den See.

Der Freitag stand schließlich ganz im Zeichen der Projektarbeit. In gemischten deutsch-ungarischen Gruppen reflektierten die Jugendlichen ihre Erlebnisse und entwickelten kreative, fotogestützte Präsentationen zum Thema Heimat, die sie anschließend präsentierten.     Ergänzt wurde der Tag durch einen Besuch im Haus der ungarischen Musik mit vielen interaktiven Angeboten und einer abschließenden Donaufahrt, die einen besonders beeindruckenden Blick auf Budapest bot.

Der Samstag ermöglichte allen Beteiligten einen weiteren Tag für intensive Erlebnisse, zur freien Gestaltung.

Die Heimreise am Sonntag verlief zwar turbulent – inklusive Sprint durch den Münchner Hauptbahnhof und Umleitungen in Hamburg –, doch am Ende kamen alle zwar müde, aber glücklich und voller neuer Erfahrungen wieder in Neumünster an.

Die Vorfreude auf den Rückbesuch der ungarischen Schülerinnen und Schüler im September ist schon jetzt groß!

Kant-Kicker sensationell Fußball-Bezirksmeister 2026 !!!

Kant-Kicker sensationell Fußball-Bezirksmeister 2026 !!!

Die U13-Auswahl der IKS holte bei den gestrigen Fußball-Bezirksmeisterschaften sensationell & hochverdient den Titel und schrieb mit dem erstmaligen Gewinn ein kleines Stück Schulgeschichte.

Nachdem U13-Kant-Kicker Anfang Mai sich souverän den Titel des Kreismeisters gesichert haben, standen am Mittwoch dieser Woche im Städtischen Stadion in Neumünster die Bezirksmeisterschaften auf dem Programm, bei denen die Kreismeister aus den Kreisen Pinneberg, Steinburg, Dithmarschen und Neumünster den neuen Bezirksmeister ausspielten.

Die IKS-Truppe nahm von Anfang an die regnerischen Wetterverhältnisse hervorragend an und sorgte gleich im Auftaktspiel gegen die favorisierte Mannschaft der Klaus-Groth-Schule aus Tornesch mit einem 3:1 Sieg für eine Überraschung. Entsprechend hochmotiviert ging es in das zweite Spiel gegen den Kreismeister aus Steinburg, die Kaiser-Karl-Schule Itzehoe. Nach einem 0:1 Rückstand lief die Kant-Torfabrik warm und die IKS-Kicker gewannen nach überragender Leistung mit 5:1. Das abschließende Spiel gegen den Vertreter aus Dithmarschen, dem Gymnasium Heide-Ost, wurde zwar verloren, aber aufgrund aller Ergebnisse zuvor standen die Kant-Kicker schon vor Anpfiff als Bezirksmeister fest.

Das Team der Immanuel-Kant-Schule gehört nun zu den 4 besten Mannschaften aller weiterführenden Schulen in Schleswig-Holstein und wird am 09.06.2026 bei den Landesmeisterschaften antreten, die wiederum im Städtischen Stadion Neumünster stattfinden werden.

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