IKS trifft die Lange Anna – Staffelmarathon auf Helgoland

IKS trifft die Lange Anna – Staffelmarathon auf Helgoland

Nach langer Zeit qualifizierten wir uns in diesem Jahr erstmals wieder für den Helgoländer Staffelmarathon. Am 12. Juni startete unser Abenteuer: Am Freitagmorgen um 7 Uhr machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Büsum. Von dort ging es mit der Fähre Funny Girl weiter nach Helgoland.

Der Helgoländer Schülermarathon wird als Staffelwettbewerb ausgetragen: Jedes Team besteht aus acht Läuferinnen und Läufern. Jede Person absolviert eine Runde von etwa 5,2 Kilometern. Gemeinsam legen die acht Teammitglieder damit die klassische Marathondistanz von 42,195 Kilometern zurück.

Nach dem Einchecken in der Nordseehalle stand zunächst die Begehung der Laufstrecke auf dem Programm. Dabei lernten wir nicht nur den berüchtigten Anstieg am „Düsenjäger“ kennen, sondern konnten auch die wunderschöne Flora und Fauna der Insel erleben: Schafe am Wegesrand, zahlreiche Lummen und Basstölpel an den Klippen sowie natürlich das Wahrzeichen Helgolands – die Lange Anna.

Anschließend setzten wir – mit einem Eis in der Hand – auf die Düne über. Dort erwartete uns ein besonderes Erlebnis: ein Bad in der Nordsee gemeinsam mit Kegelrobben und Seehunden. Nach diesem Ausflug stärkten wir uns bei der traditionellen Nudelparty mit den rund 50 teilnehmenden Teams. Den Tag ließen wir bei einem Besuch im Schwimmbad und einem Spaziergang zum Sonnenuntergang an der Langen Anna ausklingen. Besonders in Erinnerung bleibt uns ein spontanes Interview mit einem echten Ur-Helgoländer. Gegen 22:30 Uhr kehrte schließlich Ruhe in unserer Gemeinschaftsunterkunft ein, in der 48 Personen auf Isomatten übernachteten.

Nach einer überraschend erholsamen Nacht begann der Wettkampftag mit dem Frühstück um 7 Uhr. Um 8:45 Uhr sorgte ein musikalisches Aufwärmprogramm für die richtige Stimmung, bevor um 9 Uhr der Startschuss fiel.

Die Strecke stellte uns vor große Herausforderungen. Vor allem die Höhenmeter am „Düsenjäger“ sowie der kräftige Gegenwind an der Langen Anna bei Windstärke 5 bis 6 verlangten allen Teams alles ab. Umso größer war die Freude über unsere starke Leistung und den hervorragenden 18. Platz im Teilnehmerfeld.

Für die IKS gingen Frieda (5b), Remay, Alicja, Luca (alle 5c), Lucas, Jesse (beide 7c), Hannes Berend als Elternteil sowie Christin Tiedemann als Lehrkraft an den Start.

Nach dem Lauf konnten wir uns zunächst im Schwimmbad erfrischen, bevor wir gemeinsam in einer Pizzeria neue Energie tankten.

Doch die Heimreise verlief anders als geplant: Die Fähre, die uns eigentlich zurück nach Büsum bringen sollte, fiel aufgrund eines Defekts aus. Kurzerhand mussten wir umdisponieren. Stattdessen ging es zunächst für die 450 Sportler und Sportlerinnen nach Cuxhaven und von dort mit einer anderen Fähre weiter Richtung Büsum. Aufgrund des stürmischen Wetters mit drei bis vier Meter hohen Wellen musste ein großer Umweg gefahren werden. Die Folge: eine insgesamt achtstündige Fährfahrt, die für einige leider nicht ohne Seekrankheit verlief.

Als wir schließlich Büsum erreichten, wartete dort bereits der Bus für die letzte Etappe. Glücklich, voller Eindrücke, aber auch ziemlich erschöpft kamen wir gegen 1:00 Uhr nachts wieder in Neumünster an.

Trotz aller Herausforderungen war der Helgoländer Staffelmarathon für uns ein unvergessliches Erlebnis – mit sportlichen Erfolgen und vielen gemeinsamen Erinnerungen.

Vielen Dank an das Orga-Team, die tollen Helgoländer Gastgeber und die Reederei, die ganz schön dafür gekämpft haben, dass wir am Samstag wieder in unseren eigenen Betten schlafen durften!

Was für ein Erlebnis!

Landesweites Roundnet-Turnier an der IKS begeistert mit spannenden Spielen und bester Stimmung

Landesweites Roundnet-Turnier an der IKS begeistert mit spannenden Spielen und bester Stimmung

Bereits zum zweiten Mal fand an der Immanuel-Kant-Schule ein landesweites Roundnet-Turnier statt. Insgesamt 84 Spielerinnen und Spieler aus verschiedenen Schulen traten gegeneinander an und sorgten für einen sportlichen Tag voller Fairness und spannender Begegnungen.

Gespielt wurde in vier Divisions der Jahrgänge 7–8, 9–10 sowie 11–13. Roundnet – vielen auch unter dem Namen „Spikeball“ bekannt – ist eine schnelle Teamsportart, bei der zwei Zweierteams gegeneinander antreten. Ziel ist es, den Ball so auf ein rundes Netz zu schlagen, dass das gegnerische Team ihn nicht mehr regelgerecht zurückspielen kann. Neben einer ausgefeilten Taktik sind besonders Reaktionsschnelligkeit und Kommunikation wichtig.

Das Turnier wurde von aktiven Spielerinnen und Spielern der Roundnet Sharks Kiel organisiert und durchgeführt. Austragungsort war die Immanuel-Kant-Schule, die mit ihrer hervorragenden geografischen Lage und der großen Rasenfläche beste Voraussetzungen für das Turnier bot.

Bei herrlichem Wetter und optimalen Bedingungen herrschte den gesamten Tag über eine großartige Atmosphäre auf dem Turniergelände. Der sportliche Wettkampf begann zunächst mit einem gemeinsamen Aufwärmen, das von Hauptorganisator und ehemaligem Lehrer Herrn Maaßen geleitet wurde. Anschließend startete die Gruppenphase, in der die Teams um den Einzug in die Finalrunden kämpften.

Nach vielen engen und hochklassigen Spielen ging das Turnier schließlich in die Finalphase über. Dort zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch einmal ihr ganzes Können und lieferten den Zuschauerinnen und Zuschauern spannende Ballwechsel und mitreißende Partien.

Für die besten Teams gab es tolle Preise: Die Podiumsplätze wurden unter anderem mit Startplätzen für die Roundnet Masters in Kiel sowie professionellen Roundnet-Bällen belohnt.

Besonders erfreulich war der Erfolg der Teams der IKS, die sich in jeder Division Plätze auf dem Podium sichern konnten:  Leni und Renee erreichten einen starken zweiten Platz. Ebenso konnten sich Jonas und Mads sowie Dominic und Jonas jeweils den zweiten Platz in ihrer Division erspielen. Ahmad und Jesko krönten den erfolgreichen Turniertag schließlich mit dem Sieg in ihrer Division.

Das Turnier war erneut ein voller Erfolg und zeigte eindrucksvoll, wie beliebt Roundnet mittlerweile geworden ist. Alle Beteiligten freuen sich bereits auf die nächste Auflage des Turniers.

Hast du Interesse am Roundnet bekommen? Dann kannst du entweder montags (16.30-18 Uhr) in Kiel am Jugendtraining des BCK oder montags an der Roundnet-AG an der Faldera  (Kooperation mit der IKS- Infos bei Frau Tiedemann) teilnehmen.

Energiewende zum Ausprobieren – Exkursion ins Artefact Glücksburg

Energiewende zum Ausprobieren – Exkursion ins Artefact Glücksburg

Wie funktioniert eigentlich die Energiewende – und warum ist sie so kompliziert? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die 10b bei einer Exkursion ins Artefact nach Glücksburg.
Nach einer Einführung in den Energie-Erlebnispark erkundeten wir das Gelände zunächst bei einer Rallye. An verschiedenen Stationen konnten unterschiedliche Möglichkeiten zur nachhaltigen Energiegewinnung kennengelernt und ausprobiert werden. Spannend war zum Beispiel die solarbetriebene UV-Wasserreinigungsanlage, mit der Trinkwasser aufbereitet werden kann oder ein Solarkocher, welche insbesondere in Ländern des globalen Südens eine besondere Bedeutung haben.

Im Anschluss wurde es strategisch: Beim Simulationsspiel „Changing the Game“ mussten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam Entscheidungen zur Gestaltung einer nachhaltigen Energieversorgung treffen. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Energiewende nicht nur technische Lösungen braucht, sondern auch Zusammenarbeit, Kompromisse und gute Ideen.

Zum Abschluss beschäftigten wir uns mit Fragen der Klimagerechtigkeit. Anschaulich dargestellt wurde unter anderem, wie unterschiedlich groß der CO₂-Fußabdruck verschiedener Länder ist und welche Verantwortung Industrieländer dabei tragen.

Ein besonderer Dank gilt der Organisation Engagement Global, die die Durchführung des Projekttages finanziell unterstützt hat.

Austausch in Budapest: Zwischen Donau, Drachenboot und der Frage „Was ist Heimat?“

Austausch in Budapest: Zwischen Donau, Drachenboot und der Frage „Was ist Heimat?“

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Perspektiven und unvergesslicher Erlebnisse: 18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 10 bis 12 der Immanuel-Kant-Schule verbrachten gemeinsam mit den begleitenden Lehrkräften Herrn Brehmer und Frau Bruhne eine spannende Austauschwoche in Budapest. Gastgeber war das ELTE Radnóti Miklós Gymnasium.

Am 16. Mai um 4.30 Uhr startete die Gruppe in Neumünster und reiste mit dem Zug über Hamburg, München, Wien und Prag nach Budapest. Besonders die Fahrt vorbei an den schneebedeckten Alpen sorgte für Staunen. Nach einer langen, aber reibungslosen Reise wurde die Gruppe am Abend herzlich von ihren ungarischen Gastfamilien empfangen.

Der Sonntag stand zunächst im Zeichen des Ankommens. Die Schülerinnen und Schüler lernten ihre Gastfamilien kennen, bevor der Abend bei gemeinsamen Aktivitäten in einer Dart-Halle zum ersten Kennenlernen genutzt wurde.

Am Montag erfolgte die offizielle Begrüßung an der Partnerschule und die Einführung in das Projektthema: „Heimat – was bedeutet das eigentlich?“ Diese Frage sollte die Jugendlichen durch den gesamten Austausch begleiten.

Nach einer Schulführung durch ungarische Schülerinnen und Schüler ging es bei strahlendem Sonnenschein auf eine, ebenfalls von Schülern des ungarischen Gymnasiums organisierte Stadtführung durch Budapest. Besonders in Erinnerung blieb ein Zwischenstopp, bei dem ein ungarischer Kellner nationales Gebäck verteilte und die ungarischen Reiseführer der Gruppe spontan einen traditionellen Tanz beibrachten. Was für ein freundliches und aufgeschlossenes Volk diese Ungarn doch sind!

Am Dienstag unternahm die Gruppe einen Ausflug in die wunderschöne serbische Kleinstadt Szentendre. Zwischen kleinen Gassen, bunten Häusern und der orthodoxen Kirche erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Geschichte und Religion der serbischen Minderheit. Anschließend genossen viele die freie Zeit direkt an der Donau – Sonne inklusive.

Am Mittwoch wartete ein besonderes Erlebnis in den Budaer Bergen: die Fahrt mit der berühmten Kindereisenbahn, bei der Kinder und Jugendliche selbst Aufgaben wie Fahrkartenkontrolle oder Durchsagen übernehmen. Auch wenn der Aussichtsturm leider geschlossen blieb, entschädigte die anschließende Sesselliftfahrt mit traumhaften Blicken über Budapest. Ein hübsches Naherholungsgebiet mitten in Budapest, sowie ein türkisches Grabmal mit blühendem Rosengarten und weitere Erkundungen rundeten den Tag ab.

Am Donnerstag ging es nach Tata. Im Deutschen Nationalitätenmuseum setzte sich die Gruppe mit der Geschichte der Ungarndeutschen auseinander. Für Action sorgte anschließend eine gemeinsame Drachenbootfahrt – bei bestem Wetter paddelten die Schülerinnen und Schüler im Rhythmus der Trommeln über den See.

Der Freitag stand schließlich ganz im Zeichen der Projektarbeit. In gemischten deutsch-ungarischen Gruppen reflektierten die Jugendlichen ihre Erlebnisse und entwickelten kreative, fotogestützte Präsentationen zum Thema Heimat, die sie anschließend präsentierten.     Ergänzt wurde der Tag durch einen Besuch im Haus der ungarischen Musik mit vielen interaktiven Angeboten und einer abschließenden Donaufahrt, die einen besonders beeindruckenden Blick auf Budapest bot.

Der Samstag ermöglichte allen Beteiligten einen weiteren Tag für intensive Erlebnisse, zur freien Gestaltung.

Die Heimreise am Sonntag verlief zwar turbulent – inklusive Sprint durch den Münchner Hauptbahnhof und Umleitungen in Hamburg –, doch am Ende kamen alle zwar müde, aber glücklich und voller neuer Erfahrungen wieder in Neumünster an.

Die Vorfreude auf den Rückbesuch der ungarischen Schülerinnen und Schüler im September ist schon jetzt groß!

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