Zwei Tampon- und Bindenspender an der IKS

Zwei Tampon- und Bindenspender an der IKS

In vielen Ländern – auch bei uns – gibt es das Problem der Periodenarmut: Viele menstruierende Menschen haben keinen ausreichenden Zugang zu Binden oder Tampons, sei es aus finanziellen Gründen oder weil im entscheidenden Moment einfach nichts zur Hand ist. Das kann belastend sein – besonders auch in der Schule.

Deshalb war es mir ein großes Anliegen, zwei große Spender mit kostenlosen Tampons und Binden an unserer Schule zu installieren – als Unterstützung für Schülerinnen im Alltag und als Zeichen dafür, dass Menstruation kein Tabuthema mehr sein darf. Die Spender hängen nun im A-Trakt und C-Trakt in den Mädchentoiletten.

Jeder Spender fasst 50 Binden und 200 Tampons in drei verschiedenen Größen, damit Schülerinnen genau das finden, was sie gerade brauchen.

Finanziert wurde das Projekt vollständig vom Verein der Freunde. Auch unser Schulleiter Herr Hepp hat mich von Anfang an ermutigt und die weitere Finanzierung der Nachbefüllungen von der Schule gesichert.

Ein besonderer Dank gilt Frau Dehmlow, die mir als schulische Ansprechpartnerin des Vereins der Freunde zuverlässig zur Seite stand, sowie unseren Hausmeistern – insbesondere unserem leitenden Hausmeister Herrn Rieper – die die Spender fachgerecht montiert haben.

Während der Planungs- und Umsetzungszeit hat mich meine Mittelstufensprecherpartnerin Lavinia Nebel als Ansprechpartnerin begleitet, mir wertvolle Rückmeldungen gegeben und war jederzeit bereit zu helfen. Auch die regelmäßige Nachbefüllung der Spender übernehmen Lavinia und ich gemeinsam – mit finanzieller Unterstützung durch die Schule.

Ich freue mich sehr, dass dieses Projekt nun umgesetzt ist – in der Hoffnung, dass es den Schulalltag für viele Schülerinnen der Immanuel-Kant-Schule ein Stück einfacher und sorgenfreier macht. 

Katharina Uschner – Mittelstufensprecherin

10a stellt ihre Projektarbeiten zu Stolpersteinen im Rathaus aus

10a stellt ihre Projektarbeiten zu Stolpersteinen im Rathaus aus

Am 5. Mai 2025 durfte unsere Klasse, die 10a, ihr Projekt zum Thema Stolpersteine im Rathaus vorstellen. Nachdem wir es bereits in der Schule ausgestellt hatten, eröffneten wir nun eine öffentliche Ausstellung unserer Arbeiten im Rathausfoyer zum Anlass des achtzigsten Jahrestags der Befreiung Neumünsters am 03.05.1945.
Neben dem Bürgermeister, Herrn Bergmann, waren auch Frau Winkler vom Arbeitskreis Stolpersteine und Herr Hilgruber vom Stadtrat anwesend. Sie nahmen sich Zeit, unsere Arbeiten anzuschauen und stellten interessante Fragen.
Unser Projekt beschäftigte sich mit der Geschichte und Bedeutung der Stolpersteine in unserer Stadt.
Für uns war es eine tolle Erfahrung, unsere Projekte in einem anderen Rahmen zu präsentieren und zu sehen, dass echtes Interesse daran besteht. Vielen Dank an Frau Gottschau und Herrn Popp für die Organisation!
Kaya Wöbcke (10a)

Lernwerkstattausflug Wasserwerk 2025

Am 26.05. besuchte die Lernwerkstatt auf ihrer alljährlichen Exkursion das Wasserwerk in Neumünster.

Neben der theoretischen Gewinnung und Aufbereitung des Wassers sahen und spürten die Schüler die praktische Umsetzung am eigenen Leib – zum Beispiel durch die Kälte des Grundwassers, das aus über 100 m Tiefe gefördert wird.

Zunächst wurde uns die Steuerzentrale des Wasserwerks gezeigt, dann durften wir uns den Filterraum ansehen. Die Filter sind mit feinem Sand gefüllt, der nach dreißig Jahren auszutauschen ist und alle sechs Wochen gespült werden muss. Eine solche Spülung durften auch wir uns ansehen.

Danach gingen wir in einen Raum zu den Pumpen, besichtigten das Chlorhäuschen, welches im Notfall Chlor ins Wasser einleitet, falls Keime ins Wasser gelangen – was allerdings noch nie notwendig war – und begutachteten die Wasserspeicher, die insgesamt 10.000.000 Liter Leitungswasser fassen und hermetisch abgeriegelt sind. Damit sollen Keime nicht ins Wasser gelangen. Sollte dies doch passieren, würde das einen Schaden in Höhe von 15.000 € verursachen.

Im Anschluss daran bekamen wir das schmutzige Absatzbecken zu Gesicht, in dem das Wasser, das nach den Filterspülungen übrigbleibt, zwischengelagert wird, bevor das Sediment abgeholt und zum Düngen verwendet wird.

Das Wasserwerk wird ausschließlich mit Strom betrieben und ist deshalb auch vom Stromnetz abhängig. Falls das Stromnetz ausfällt, betreibt ein Dieselmotor – der auch im Panzer Leopard verbaut ist – mit über 1.000 PS das Kraftwerk für über sechs Wochen. Auch den durften wir uns ansehen und stellten fest, dass der Motorraum der einzige warme Raum im Kraftwerk war, während die anderen von dem 10 °C kalten Wasser gekühlt wurden. Der Grund: Der Motor soll eine möglichst kurze Anlaufzeit haben.

Was neu für uns alle war: Der Wasserturm kann im Notfall nur 30 Minuten lang die Stadt versorgen – und das, obwohl er über 100 Jahre alt ist und immer noch im Betrieb ist. Außerdem erfuhren wir, dass der Betrieb des Wasserwerks von nur drei Personen pro Schicht gewährleistet wird.

Als Bewertung des Ausfluges haben wir im Anschluss festgestellt, dass wir alle Spaß hatten und viel Neues lernen konnten.

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