von Timo Hepp | Feb. 12, 2026 | Berichte und Veranstaltungen
Kurz vor Ende des ersten Schulhalbjahres stand am 29.01.2026 die Sporthalle der IKS wieder ganz im Zeichen des Volleyballs. Beim traditionsreichen Oberstufen-Volleyballturnier traten insgesamt 17 Teams gegeneinander an, darunter zwei Ehemaligenteams sowie der WPK-10-Kurs. Schon in der Hauptrunde entwickelten sich packende und teilweise hochklassige Matches, die für eine mitreißende Stimmung auf den Rängen sorgten. Von Beginn an war spürbar: Dieses Turnier ist mehr als nur ein sportlicher Wettkampf. Ehrgeiz, Teamgeist und Schultradition trafen aufeinander. Die Teams lieferten sich intensive Ballwechsel, kämpften um jeden Punkt und wurden lautstark von Mitschülerinnen und Mitschülern unterstützt.
Besonders spannend wurde es in den Finalrunden. In einer finalen Begegnung traf das Lehrerteam auf die Schülerteams der IKS, in diesem Fall auf das WPK-10-Team. Dieses hatte sich zuvor in einem starken Spiel gegen das Sportprofil Q1 durchgesetzt und bewiesen, dass mit ihnen auch im nächsten Jahr zu rechnen ist. Doch auch gegen die Lehrkräfte zeigte das WPK-Team großen Einsatz und Spielfreude, musste sich am Ende jedoch geschlagen geben.
Eine weitere Finalrunde wurde zwischen den beiden Ehemaligenteams und dem Lehrerteam ausgetragen. In dieser Begegnung setzte sich schließlich das Team „Volleywood“ durch. Mit großer Spielroutine, starken Aufschlägen und viel Übersicht entschieden sie ihre Partie gegen die Lehrkräfte für sich und bewiesen eindrucksvoll, dass auch nach der Schulzeit nichts von Ehrgeiz und Spielqualität verloren gegangen ist.
Das Oberstufen-Volleyballturnier der IKS hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig die Schulgemeinschaft ist: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Ehemalige begegneten sich auf Augenhöhe, mit Respekt, Leidenschaft und viel Freude am Sport.
Ein herzlicher Dank gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren, den Schiedsrichterteams sowie allen Helferinnen und Helfern, die diesen sportlichen Höhepunkt möglich gemacht haben.
von Timo Hepp | Feb. 11, 2026 | Berichte und Veranstaltungen

Ankunft im Süden Frankreich – Ein erstes Treffen

Abflug in Hamburg – alle sind dabei und eingecheckt!
von Timo Hepp | Jan. 23, 2026 | Berichte und Veranstaltungen
Experimente der Quantenphysik
Die erste Vorlesung der letzten Saturday Morning Physics 2025-Sitzung wurde von Prof. Dr. H. Kersten gehalten und beschäftigte sich mit „wenig bekannten Experimenten aus der Quantenmechanik“. Besonders ausführlich ging er auf Elektronenstoßprozesse ein und erklärte, wie Elektronen mit verschiedenen Atomen zusammenstoßen und dadurch charakteristische Lichtemissionen erzeugen. Durch zahlreiche praktische Beispiele machte er die komplexen Vorgänge verständlich. Ein besonderes Highlight war, dass er zwischendurch das Licht im Hörsaal ausschaltete, um bestimmte Effekte sichtbar zu machen ein Moment, der das Publikum überraschte und gleichzeitig das Thema sehr anschaulich darstellte. Insgesamt bot die Vorlesung einen spannenden und eindrucksvollen Einstieg in den letzten Termin der Reihe.
KI im Energiedilemma-was wir dagegen tun können
Die nächste Vorlesung hieß „Künstliche Intelligenz im Energiedilemma und was wir dagegen tun können“ und wurde von Prof. Dr. S. Otte von der Universität Lübeck gehalten. Am Anfang erklärte er erstmal sehr verständlich, wie KI überhaupt funktioniert und warum diese Programme so „schlau“ wirken. Besonders spannend war seine Erklärung, dass KI zwar beeindruckend ist, aber dafür riesige Datenmengen und extrem viel Energie braucht. Dadurch entsteht viel Hitze, und das belastet die Umwelt.
Richtig interessant war sein Vergleich zwischen KI und unserem Gehirn: Obwohl KI manchmal wie Magie wirkt, ist unser eigenes Gehirn viel komplexer und vor allem viel energieeffizienter. Am Ende zeigte Prof. Otte noch eine mögliche Richtung, wie man KI in Zukunft umweltfreundlicher und nachhaltiger entwickeln könnte – was Hoffnung macht, dass diese Technik nicht nur klüger, sondern auch grüner wird.
Stille Nacht-eilige Nacht. Mit der Quantenphysik dem Weihnachtsmann hinterher
Die dritte und letzte Vorlesung dieses Jahres trug den Titel „Stille Nacht – eilige Nacht. Mit der Quantenphysik dem Weihnachtsmann hinterher“, passend zum Nikolaus und wurde von Prof. Dr. M. Tolan von der TU Dortmund gehalten. Auf humorvolle und sehr unterhaltsame Weise erklärte er, ob der Weihnachtsmann theoretisch existieren könnte und welche Bedingungen erfüllt sein müssten, damit er tatsächlich in einer einzigen Nacht Millionen Häuser besuchen kann. Mit gut nachvollziehbaren Rechnungen zeigte er, dass der Weihnachtsmann dafür extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen und eine enorme Widerstandsfähigkeit besitzen müsste, um diese Belastungen auszuhalten.
Besonders witzig waren die vielen Bilder und kurzen Videos von Kindern, die ihre eigenen Vorstellungen vom Weihnachtsmann erzählten. Insgesamt war es ein richtig schöner und passender Abschluss des diesjährigen Saturday Morning Physics.
Unsere Saturday Morning Physics Zeitung gibt es hier.
von Timo Hepp | Jan. 22, 2026 | Berichte und Veranstaltungen
Auch in diesem Jahr lud das Sportprofil der Gefa zum Faldera-Cup ein – den inoffiziellen Kreismeisterschaften im Hallenfußball. Und erneut nahmen die Jahrgänge 9 und 10 die Einladung gerne an, mit dem großen Ziel, den Titel zu verteidigen.
In den beiden Gruppenphasen zeigten sowohl das Team IKS 1 (10. Jahrgang) als auch IKS 2 (9. Jahrgang) tolles Zusammenspiel, faire Gesten und spannende Spiele. Die Neuntklässler unter Coach Thomas (Muhammed, Leo, Kerem, Anel, Borhan, Karl, Jonas, Nico sowie Torhüter Jonas) präsentierten sich sehr stark und belegten am Ende einen ehrenwerten fünften Platz.
Der diesjährige 10. Jahrgang (Fiete, Aydin, Omar, Jarno, Justus, Frank, Lukas, Fynn-Eric und Türhüter Hannes) stand im vergangenen Jahr im Finale und unterlag dort nur knapp der eigenen Schule. Das Ziel war daher klar formuliert: mindestens der erneute Finaleinzug. Dieses Vorhaben erwies sich jedoch als schwieriger als gedacht, da sowohl die Holstenschule als auch die IKS alle anderen Schulen in der Gruppenphase besiegten, das direkte Duell jedoch torlos endete.
So mussten die Kant-Kicker im letzten Gruppenspiel zeigen, wie ernst es ihnen mit ihrem Ziel war: Um das bessere Torverhältnis zu erreichen, mussten sie in nur acht Minuten Spielzeit sieben (!) Tore erzielen. Es entwickelte sich ein hochspannendes Spiel mit vielen Treffern – am Ende waren es sogar acht Tore.
Damit stand der Finaleinzug fest. Im Endspiel wartete die Freiherr-vom-Stein-Schule, die sich souverän in ihrer Gruppe durchgesetzt hatte. Das Finale verlief auf Augenhöhe: Vor großer Kulisse und unter spürbarer Spannung erzielte die IKS schließlich den entscheidenden Treffer und gewann das Finale mit 1:0 – ein Spiel auf höchstem Niveau.
Vielen Dank für diesen sportlich fairen, spannenden und erfolgreichen Tag. Ein großes Dankeschön an das Sportprofil der Gefa.

von Timo Hepp | Dez. 16, 2025 | Berichte und Veranstaltungen
In der letzten Schulwoche vor den Ferien fand wieder einmal das vorweihnachtliche 3×3-Basketballturnier der 9. Klassen an der IKS statt. Alle drei neunten Klassen – 9a, 9b und 9c – nahmen mit großer Motivation und sportlichem Ehrgeiz teil.
Jede Klasse stellte vier gemischte Teams, die für die jeweilige Klassenwertung auf Korbjagd gingen. Gespielt wurde im beliebten 3×3-Format, das besonders schnelle Spielzüge, Teamgeist und taktisches Zusammenspiel erfordert. In spannenden und überwiegend fair geführten Begegnungen zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können und sorgten für eine tolle Stimmung in der Halle.
Am Ende setzte sich die Klasse 9a durch und gewann das Turnier. Ausschlaggebend war die höchste Anzahl erzielter Körbe, mit der sich die 9a knapp, aber verdient gegen die anderen Klassen durchsetzen konnte. Zusätzlich wurden besondere sportliche Leistungen gewürdigt: Das fairste Team sowie das Team mit den meisten Korberfolgen erhielten eine eigene Auszeichnung.
Das Turnier war ein voller Erfolg und bot einen sportlichen und stimmungsvollen Abschluss der Schulzeit vor den Weihnachtsferien. Ein großer Dank gilt allen Teilnehmenden sowie den Organisatoren und Schiedsrichtern des Sportprofils des Q1-Jahrgangs, die dieses sportliche Highlight möglich gemacht haben. (Julian Weege)
von Timo Hepp | Dez. 15, 2025 | Berichte und Veranstaltungen
Mit CHAOS in der Stratosphäre
Die Studierenden Ava Pohley, Hannes Ebeling, Milan Marx und Nicolas Rohrbeck von der Universität Kiel gaben Einblicke in komplexe Systeme, wobei dieKonzepte von CHAOS (CHerenkov Atmospheric Observation System) und SETH (Scintillation Event Triggering Hodoscope) im Zentrum standen. Es warspannend zu sehen, dass man als Uni-Student schon so viel machen kann.
CHAOS ist ein Teilchenteleskop zur Messung galaktischer kosmischer Strahlung, die von Supernova-Überresten stammt. SETH ist ein Detektor der KielerStudierenden, der bei der BEXUS-Mission 2025 den Einfallswinkel und die Art kosmischer Teilchen in großer Höhe misst. Durch interaktive Fragen, Bilder undAnimationen wurde das Verständnis unterstützt und die Teilnehmer aktiv in den Lernprozess eingebunden.
Optische Täuschung

Welche Farbe hat das gezeigte Kleid?
Ist es gold und weiß oder blau und schwarz? Viele Menschen sehen unterschiedliche Varianten. Genau mit diesem Phänomen hat sich Prof. Dr. V. Helbig in der zweiten Sitzung beschäftigt: optische Täuschungen.
Unsere Sinne streben nach Ordnung, logischem Denken und bekannten Erfahrungen. Dadurch nehmen wir manchmal Dinge wahr, die gar nicht so existieren oder nicht wirklich stimmen. Dies hat uns der Professor anhand kleiner Videos und selbst ausprobierter Experimente veranschaulicht. Beispiele hierfür sind das oben gezeigte Kleid, das Kanizsa-Dreieck, die Delboeuf-Illusion, die Müller-Lyer-Illusion, die Checker-Shadow-Illusion und viele weitere. Aber welche Farbe hat das Kleid nun wirklich?
Es ist blau und schwarz. Manche Menschen sehen es jedoch anders, weil ihr Gehirn annimmt, dass der Hintergrund hell ist, welches die Farbwahrnehmung beeinflusst.
Mit Ionenstrahlantrieben über Jugend-Forscht zum Uni Stipendium
Es gibt viele Möglichkeiten, Dinge zu bewegen, aber Ionentriebwerke sind eine besonders interessante Technik für die Raumfahrt. Sie erzeugen Schub, indemsie elektrisch geladene Teilchen beschleunigen, und ermöglichen dadurch eine präzise Steuerung von Satelliten und Raumschiffen. Außerdem verbrauchen siewenig Energie bei gleicher Geschwindigkeit, sind leicht und können sehr gezielt eingesetzt werden. Der Vortragende, Leon Sülflohn, hat das Thema durch einer seiner Projetkte gut veranschaulicht. Hierdurch konnte er die Herausforderungen und die zukünftigen Möglichkeiten erklären. Ionentriebwerke haben zwar viele Vorteile, aber die Schubkraft ist gering, der Betrieb erfordert eine starke Stromquelle, und Leichtbau sowie Hochspannungstechnik sind kompliziert. In der Zukunft könnten Ionentriebwerke klimafreundlicheres Reisen ermöglichen, den Einsatz von Lieferdrohnen verbessern, verwirbelungsfreie Messungen auf Wasseroberflächen durchführen.
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