Am 12.09.2026 fand im Spiegelsaal des Schlosses Köthen (Sachsen-Anhalt) die Ehrung der Preisträger für den diesjährigen Wettbewerb der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft zum Thema „Stein, Papier, Schere“ statt.
Die Neue Fruchtbringende Gesellschaft geht auf die Fruchtbringende Gesellschaft zurück, die bereits 1617 von Fürst Ludwig I (Fürst von Köthen) gründete wurde und der wir heute den Ausdrucksreichtum der deutschen Sprache verdanken.
Dieser weltweit ausgeschriebene Schreibwettbewerb für Schüler von der dritten Klasse bis zum Abitur wird von der Theo-Münch-Stiftung für die Deutsche Sprache unterstützt und die Preisträger erhalten auch von eben dieser ihr Preisgeld. Den anreisenden Familien bezahlte die Gesellschaft die Unterkünfte für das gesamte Wochenende.
Aus 268 Einsendungen gab es in den unterschiedlichen Altersgruppen jeweils den dritten, zweiten und ersten Platz. Dieses Jahr kamen sogar Preisträger aus Belgien, Brasilien oder der Ukraine.
Der Ablauf des Verleihungstages war eng getaktet. Bereits um 9 Uhr wurden mit den Gewinnern Sprachübungen für den nachmittäglichen Wettbewerb vorgenommen, da der Rahmen der offiziellen Verleihung keinerlei Zufällen überlassen werden sollte.
Dabei trug jeder seinen Wettbewerbsbeitrag vor. Von Märchen, literarischen Texten oder lyrischen Gedichten gab es sogar autobiographische Einreichungen, die sich auf das Thema „Stein, Papier, Schere“ bezogen.
Am Nachmittag präsentierten die Schüler und Schülerinnen ihre Werke. Jeder erhielt eine Laudatio von der Schirmherrin auf ihre Arbeit, in welcher der Text analysiert und die Besonderheiten dem ausgewählten Publikum vorgetragen wurden. Auch das Preisgeld übergab man direkt nach der Ehrung.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner damaligen Klassen- und Deutschlehrerin Frau von Hanneken bedanken. Sie hat es mir ermöglicht an diesem Wettbewerb teilzunehmen, indem sie mich ermutigt und schlussendlich mein Gedicht eingereicht hat. Es war eine tolle Erfahrung.
Anna Feodora Behn (7c)